AUFSTIEG IN DIE                         2. BUNDESLIGA



VSS-Nachwuchs bei Bezirksmeisterschaft erfolgreich
Wigger holt Gold mit 394 Ringen/ Buntkowski überzeugt mit neuer Bestleistung von 388 Ringen
Die Erfolgsserie bei den Vereinigten Sportschützen Epe reißt nicht ab. Am vorletztem Wochenende war Auftakt der Bezirksmeisterschaften in Emsdetten, wo Jugend- und Juniorenschützen an den Start gingen. Malin Wigger legte die Messlatte mit 394 Ringen bei den Juniorinnen A sehr hoch, so dass sie sich den Titel holte, dicht gefolgt von Christina Glohr (SFr Emsdetten, 392 Ringe) und Andrea Saße-Middelhoff (SFr Emsdetten, 391 Ringe). Wiggers Mannschaftskameradin Katharina Rekers verpasste mit 391 Ringen nur knapp das Treppchen, da im direkten Vergleich die letzte Serie von Saße-Middelhoff mit 99 Ringen besser war als die von Rekers (97). Ebenfalls dicht dran an den Medaillen war Johanna Buntkowski, die mit 388 Ringen (Platz 5) allerdings eine neue persönliche Bestleistung aufstellte und damit für großes Aufsehen sorgte. Bei den Juniorinnen B katapultierte sich Leonie Kühlkamp mit soliden 380 Ringen auf Platz zwei, hinter Chantal Kerkhoff (SGi Ahaus, 385 Ringe). Marie Buntkowski wurde mit 372 Ringen am Ende Fünfte. Knapp an Gold vorbei musste sich Leon Herking mit Silber in der Jugendklasse begnügen, freute sich aber dennoch über den großen Erfolg. Die letzte Serie entschied hier das Duell an der Spitze gegen Jan-Niklas Berghus. Er traf wie Herking 367 Ringe, beendete den Wettkampf aber mit 96 Ringen, Herking holte hier nur 93 Ringe. Mit 333 Ringen belegte Christian Mers einen guten 15. Platz. In der Wertung der weiblichen Jugendklasse wurde Merle Jäger 14.

VSS Epe wird Vizemeister und hofft auf mehr 

 

Westfalenligist siegt 5:0 gegen Hamm und darf als Vizemeister in die Aufstiegsrelegation

 

-dt- GRONAU-EPE. „Einfach traumhaft, was für ein Tag!“ Dieser Satz fällt in den nächsten Wochen in den Reihen der Vereinigten Sportschützen Epe und der zahlreichen Anhängerschaft wohl noch öfter. Denn am Sonntag wurde am letzten Spieltag der Westfalenliga in Altenbeken das fast schon aussichtslose Ziel doch noch erreicht: Platz 2 der Tabelle und damit der Relegationsplatz für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. „Eine für uns rundum perfekte Saison geht in die Verlängerung“, schwärmt ein sichtlich bewegter Jochen Perrefort, der zusammen mit Christiane Broders das Team vor Ort coachte. „Unsere Damen haben sich bestens präsentiert, den Druck ausgehalten und sich somit diesen Ausgang mehr als nur verdient“, fand Broders lobende Worte  für das mit Abstand jüngste Team der Liga. Der Grundstein war ein fast ungefährdeter 5:0-Erfolg gegen die Reserve von Hamm. Hier kam Johanna Buntkowski als Ersatzschützin zum Einsatz, da Stammschützin Sago aufgrund eines Außenband-Risses passen musste. Mit 377 Ringen holte sie wie alle anderen Schützinnen einen der fünf wichtigen Einzelzähler und gewann damit gegen Kristin Kulke (371). Besonders eng wurde es zwischen Katharina Rekers (VSS, 389 Ringe) und Jan Brodda (388), die am Ende fast noch ins Stechen mussten. So perfekt der Auftakt für VSS auch war, es war nur die halbe Miete. Denn ohne Schützenhilfe wäre es wohl nur beim dritten Tabellenplatz hinter Konkurrent Deiringsen geblieben, der aufgrund seiner etwas besseren Einzelpunktbilanz noch vor den Eperanern stand. Am Nachmittag nahm das Wunder aber seinen Lauf. Denn Favorit Deiringsen erlebte ein Debakel gegen eine überraschend überlegene dritte Mannschaft von Buer-Bülse. Ganz zur Freude der vielen VSS-Fans, die zusammen mit der Mannschaft in einem großen Bus angereist waren. Team und Anhängerschaft verfolgten gemeinsam wie Deiringsen das Heft aus der Hand gab und das Duell gegen den Erzfeind mit 2:3 verlor. Das sorgte für eine Reihe von lauten Jubelschreien, die durch die Austragungshalle schallten. „Wir sind glücklich, dass wir unser Saisonziel noch krönen dürfen und wir den Fans ein spannendes Finale bereiten konnten“, bilanziert Team-Kaptiän Lena Baumann das kuriose Happy End für VSS. Ob die Leistungen für den Aufstieg reichen, wird sich am 19. Februar zeigen. Dann wird die Relegation zur 2. Bundesliga in Bad Homburg ausgetragen. Bis dahin wird es noch eine gesonderte Vorbereitung für das Team geben. 

 

Bogenschützen beim 12.Internationalen Medaillenturnier
Der BSC Ibbenbüren hat am 07. Und 08.Januar das 12. Internationale Medaillenturnier veranstaltet.
Das besondere an diesem Turnier ist, dass grundsätzlich jede Schützin/jeder Schütze mit einer Medaille nach Hause geht, nicht nur die drei Erstplatzierten.
Insbesondere für Turniereinsteiger macht es die Sache etwas attraktiver.
Vergeben werden Platinmedaillen an die Besten der Besten, gefolgt von Gold für Schützen, die mindestens 550 Ringe erzielen, Silber verlangt mind. 460 Ringe, danach Bronze.
Bei hervorragender Stimmung in der  Halle des Goethe-Gymnasium in Ibbenbüren haben 8 Schützen der  Bogensportabteilung  des VSS Epe  teilgenommen.
Von dem Gewinn der Bronzemedaille bis zum knappen Verpassen der Platinmedaille wurden alle  Ränge belegt.
Peter Jöcker verpasste mit 588 Ringen knapp die Platinmedaille, Christine Stenau und Anton Tragter konnten eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen, Gian Gioachim, Jutta Holtkamp, Oliver Treichler und  Jens Kunze errangen eine Silbermedaille, Monika Henze nahm eine Bronzemedaille mit.
Wie immer war die Stimmung sehr familiär. Die Verantwortlichen des BSC Ibbenbüren haben das Turnier hervorragend organisiert und wie sehen uns bestimmt im nächste Jahr wieder, um die Ausbeute zu steigern.


Spannung am Dakelsberg kaum zu überbieten

 

Mehr Spannung ging kaum: Bei den Vereinsmeisterschaften der Vereinigten Sportschützen Epe am Dakelsberg wurden die Finalschießen um die drei Wanderpokale „Vereinsmeister aller Klassen“ in den Disziplinen Luftgewehr Auflage, Luftgewehr und Luftpistole auf den elektronischen Anlagen ausgetragen.

Im Olympia-Modus traten jeweils die besten acht Schützen ab der Jugendklasse aufwärts in den jeweiligen Disziplinen noch einmal gegeneinander an. Für Schützen und Zuschauer war das aufgrund der elek­tronischen Sofortauswertung in Zehntel besonders spannend zu verfolgen.

Im K.o.-System mussten nach und nach Schützen den Stand verlassen. Zum Schluss kämpften nur noch zwei Schützen bis zum 20. Finalschuss um den begehrten Wanderpokal. Besonders eng wurde es zwischen den Auflage-Schützen Werner Alfert und Ludger Wenker, die am Ende nur 0,1 Ringe trennten. Alfert kam auf 207,2 Ringe, Wenker auf 207,1. Platz drei sicherte sich Claudia Sundermann (185,1).

Das Finale der Luftgewehrschützen gewann Dirk Terbahl (196,6) mit hauchdünnem Vorsprung von 0,9 Ringen vor Marie Buntkowski (195,7) und Jochen Perrefort (173,7). Bei den „Pistoleros“ schaffte es nach packendem Endspurt Eric Buntkowski ganz oben aufs Treppchen mit 193,9 Ringen vor Philip Mensing (191,9) und Ludger Leuderalbert (167,1).

Sehenswert für alle VSS-Mitglieder war auch das Finale der Bogensportler, das in der Halle auf 18 Meter Entfernung ausgetragen wurden. Jeweils 5x3 Pfeile (Passen) wurden geschossen. Peter Jöcker wurde mit 143 Ringen Vereinsmeister aller Bogensportler mit nur einem Ring Vorsprung vor Oliver Treichler und Christine Stenau (beide 142 Ringe).

Bei der Meisterschaft k überzeugten auch die Jüngeren, ganz zur Freude der VSS-Nachwuchstrainer Claudia Sundermann und Jochen Perrefort. Eine besonderes Lob bekam Louisa Bloom, die in ihrer Klasse „Schüler Freihand“ (20 Schuss) hervorragende 191 Ringe (97+94) traf und damit als Kleinste den größten Pokal mitnehmen durfte.

Julius Halmich gewann mit 183 Ringen die Wertung Schüler-Auflage (SCATT-Elektronik), Leon Herking wurde mit 360 Ringen Vereinsmeister der Jugendlichen, Johanna Buntkowski sicherte sich den Titel bei den Juniorinnen (380 Ringe).

Bei der Familienmeisterschaft, bei der auch die Eltern mit an den Start gehen dürfen, holte sich Familie Fiegenbaum mit den Söhnen Justin und Tim beide ausgelobten Titel.

Nach Finalschießen und Siegerehrung rückte für die Sportschützen mit ihren Familien die Weihnachtsfeier in den Mittelpunkt, die unter Federführung von Sportleiter Philip Mensing stand.

Mehr Bilder zu finden unter Galerie.

Medaillenausbeute bei der  Bezirksmeisterschaft der Bogenschützen

Für den VSS traten 5 SchützInnen bei der Bezirksmeisterschaft des BVNW in Dinslaken an.
Alle konnten sich über eine Medaille freuen.
Bis auf den erfahrenen Peter Jöcker sind alle Neulinge auf dem Turnierparkett und haben sich dort gut geschlagen.
Monika Henze errang mit 533 eine Goldmedaille mit ihrem Compoundbogen, ebenso Peter Jöcker, der 563 Ringe erreichte.
In der Klasse Recurve Blank erreichte Jürgen Janning einen ersten Platz mit 370 Punkten und konnte seine bisherige Bestleistung noch einmal steigern.
Oliver Treichler errang in der Altersklasse mit dem  Compoundbogen einen dritten Platz mit 548, ebenso Giann Domenico in seiner Alterklasse mit dem Compoundbogen und 531 Ringen.
Insgesamt eine gute Ausbeute, wobei der größte Erfolg in der Erfahrung besteht,  die die Schützin und die Schützen auf ihrem künftigen Turnierweg mit nach Hause nehmen.


Reserve von VSS Epe punktet auch gegen Neuenkirchen
-dt- GRONAU-EPE. Nachdem die Westfalenliga-Mannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe ihr „Heimspiel“ mit zwei Siegen erfolgreich hinter sich gebracht hat, konnte die Reserve in der Bezirksliga auf der eigenen Sportanlage nachlegen. Gegen VSS Neuenkirchen I hieß es am Ende 4:1 aus VSS-Sicht. Erneut wichtige Zähler gegen den Abstieg, mit dem die zweite Mannschaft in dieser Saison nichts zu tun haben will. Das Team konnte mit vielen guten Ergebnissen überzeugen. Allen voran Leonie Kühlkamp, die mit starken 384:367 Ringen Nadine Tebbe bezwang. Katrin Burieke hatte wenig Mühe beim 373:356 gegen Michael Schürmann. Etwas knapper fielen die Entscheidungen in den Duellen Andrea van Schelve gegen Malte Fischer (379:376) und Johanna Buntkowski gegen Nadine Elfering (aus 379:374). Lediglich Claudia Sundermann musste ihren Zähler abgeben und unterlag Manuel Thormann 376:365. Am 10. Dezember kommt es zum direkten Tabellen-Duell. Die VSS-Reserve trifft als aktuell Fünfter auf den Vierten, die Sportschützen Stadtlohn I.

Die Compoundligamannschaft des VSS Epe II fährt ersten Sieg in dieser Saison ein.

Mit starken Leistungen konnten Christine Stenau, Anton Tragter, Saaed Moghtaderi und Peter Jöcker ihren ersten Sieg gegen den BSC Ibbenbüren erringen. 5:2 stand es in der Endabrechnung auf fremdem Boden. Während Stenau und Jöcker sich schadlos hielten und ihre Einzel- und Doppelbegegnungen souverän für sich entschieden, konnte Tragter seinen Gegner erst in der letzten entscheidenden Passe bezwingen. Moghtaderi an Position 4 traf auf einen gut aufgelegten Uwe Sibom aus Ibbenbüren, der einmal mehr seine Erfahrung ausspielte und diese Begegnung für sich mit 7:1 für sich entschied. Das Mannschaftsschießen, bei dem jeder Schütze des Teams 1 Pfeil abschießt und die 4 Pfeile gemeinsam gewertet werden, war dieses mal klar in Eperaner Hand, 6:0 hieß es am Ende. Somit in der Endabrechnung ein 5:2 und aktuell der 1. Tabellenplatz in der Liga.



Oliver Treichler wird Vereinsmeister 2017 im Bogensport

 

Am gestrigen Sonntag fanden die Vereinsmeisterschaften im Bogenschießen statt. 19 Teilnehmer waren am Start und haben durchaus ansprechende Leistungen gebracht. Einen Sonnentag erwischte Oliver Treichler, der im ersten Durchgang mit 283 Ringen einen neuen persönlichen Rekord aufstellte und den Grundstein für seinen ersten Titel legte. Weitere Infos hier.

 

 




"Derby" leider verloren....


Der erste Sieg in der Westfalenliga geht an UNS !!
Sobald der Zweite Wettkampf gelaufen ist Werdet ihr ihn auch hier direkt finden !


 

Sportschießen | Westfalenliga: Vereinigte Sportschützen EpeKrimi erwünscht – aber nur oben

Epe - 

Auf solch ein Drama können sie in Epe gut verzichten. Oder eben doch nicht ganz. Spannend darf es gerne werden, allerdings nur mit einem Blick auf die obere Tabellenregion. Denn nachdem sich die Vereinigten Sportschützen in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag retteten und die Klasse hielten, schielen sie dieses Mal sogar auf den zweiten Tabellenplatz und der damit verbundenen Aufstiegs-Relegation. 

Von Nils Reschke

Eper Neuzugang: Tess Smit (Foto) verstärkt zusammen mit Katharina Rekers die Vereinigten Sportschützen in dieser Saison. Der Westfalenligist will nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, träumt sogar von einer Aufstiegs-Relegation.

Eper Neuzugang: Tess Smit (Foto) verstärkt zusammen mit Katharina Rekers die Vereinigten Sportschützen in dieser Saison. Der Westfalenligist will nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, träumt sogar von einer Aufstiegs-Relegation. Foto: Verein

 

 

 

 

Es wird wieder ernst für das Aushängeschild der Vereinigten Sportschützen Epe. Das Westfalenliga-Team startet am Sonntag (23. Oktober) in die neue Saison. Und für die hat sich die Mannschaft von Jochen Perrefort, Christiane Broders und Dirk Terbahl einiges vorgenommen.

„Den Abstiegs-Krimi aus dem letzten Jahr haben wir verdaut – und der soll sich bitteschön auch nicht wiederholen“, hofft Team-Kapitän Lena Baumann auf eine etwas entspanntere Saison in der Westfalenliga. Eine Mischung aus Anspannung und Vorfreude ist jedenfalls jetzt schon zu spüren, denn Epes Sportschützen gehen mit Neuzugängen wie Tess Smit und Katharina Rekers verstärkt in die Meisterschaft (die WN berichteten).

Zwei Gegner auf Augenhöhe zum Auftakt

Und diese Neuverpflichtungen sind wichtig, denn die Aufgaben sind alles andere als einfach. Zum Auftakt beim Auswärtswettkampf auf der Sportanlage der SG Hamm treffen die Dinkelstädter gleich auf zwei Teams, die sich mit den Vereinigten Sportschützen auf Augenhöhe befinden.

Zunächst heißt der Gegner Hubertus Elsen 3 (Start 11.30 Uhr), nach kurzer Pause dann gegen 14 Uhr Schießfreunde Emsdetten. Das Derby sozusagen. „Bislang gibt es keine Ausfälle, wir hoffen also, dass wir in Bestbesetzung antreten können“, blickt Dirk Terbahl, 1. Vorsitzender und Teil des Trainerteams, im Gespräch mit den WN zuversichtlich auf die erste Spielrunde. „Dennoch wird auch die Tagesform entscheidend sein“, ergänzt Trainerkollege Jochen Perrefort.

Aufstiegs-Relegation? „Unser klares Ziel!“

„Wir haben den Willen und die Möglichkeit, ganz oben mitzumischen. Platz zwei und damit die Aufstiegs-Relegation ist unser klares Ziel“, so Perrefort weiter. Soweit waren die Vereinigten Sportschützen aus Epe schon einmal. Damals scheiterten sie noch unter der Flagge der Sportschützen Kloster Epe nur um wenige Ringe am Aufstieg. Die Motivation ist daher doppelt so hoch.

Um das Team noch weiter voranzubringen, greifen die Eperaner auf die erfahrene Übungsleiterin Christiane Broders zurück, die sich unter anderem als persönliche Trainerin von Katja Sago und Katharina Rekers in Dorsten-Holterhausen einen Namen gemacht hat. „Es macht großen Spaß, mit Christiane zusammen zu arbeiten“, gibt Terbahl einen Einblick in die bisherige Saisonvorbereitung.

Wohin die Reise allerdings tatsächlich geht für Epes Sportschützen, wird sich am Sonntag zeigen.

 

Premiere für den neuen Schießstand

In dieser Saison dürfen sich die Fans der Vereinigten Sportschützen aus Epe gleich auf zwei Bonbons freuen. Denn sowohl am 6. November als auch am 4. Dezember 2017 tragen die Dinkelstädter zwei Heimwettkämpfe der Westfalenliga auf der eigenen Anlage, dem Schieß-Sport-Zentrum am Dakelsberg, aus. Die Besucher werden dann eine Premiere erleben: Erstmals kommen nämlich die elektronischen Schießstände zum Einsatz. Und damit gehört der Schießstand der Vereinigten Sportschützen dann zu einem der modernsten Schießstätten der Region.



VSS Epe bei DM ganz vorne mit dabei
Juniorinnen holen Mannschaftsbronze/ Palberg erkämpft sich Silber im Einzel

-dt- GRONAU-EPE. Nach drei Jahren Pause hat es bei den Deutschen Meisterschaften für die Vereinigten Sportschützen Epe wieder fürs Treppchen gereicht. Am Wochenende liefen Denise Palberg, Malin Wigger und VSS-Neuzugang Katharina Rekers mit dem Luftgewehr zu Höchstform auf und belohnten sich gleich zum Start der Wettkämpfe in München mit der Bronzemedaille. Das Gesamtergebnis von 1175 Ringen war ein starker Auftritt und mit etwas Glück wäre auch noch Silber drin gewesen, denn zu Platz 2 (SV 1932 Petersberg) fehlten nur drei Ringe. Wigger wurde mit 391 Ringen 20., (Jun. A), Rekers mit 390 Ringen 27. (Jun. B). Beide hatten anfänglich noch Schwierigkeiten in den Wettkampf zu finden, steigerten sich aber in den Serien, so dass auch schon mal eine 100er-Serie mit dabei war. Für Palberg ging die Reise nach Einzel-Edelmetall noch weiter, denn sie qualifizierte sich mit hervorragenden 395 Ringen als Vierte fürs Finale. Dabei waren die Plätze 2 bis 4 ringgleich, die Erstplatzierte (Katrin Leuschen) lag mit 396 nur knapp vorne. Wie bei Olympia in Rio traten im Finale dann die besten acht Juniorinnen nochmal gegeneinander in der Olympiahalle an und von Schuss zu Schuss schieden die Schwächeren aus, so dass es am Ende nur noch einen Zweikampf zwischen Palberg und Sabrina Hößl gab. Am Ende trennten beide nur 1,5 Ringe. Palberg gewann Silber und war darüber überglücklich, genauso wie die zahlreichen Fans, die sie in der Halle bei jedem Schuss anfeuerten. Für Lena Baumann waren es ebenfalls tolle Tage auf der Anlage. Sie überzeugte in der Damenklasse mit sehr guten 394 Ringen. „Wenn sich der Kopf am Ende nicht eingeschaltet hätte, dann wäre das Finale drin gewesen“, so Trainer Jochen Perrefort, der die VSS-Schützen vor Ort betreut. Am Ende hieß es Platz 36, obwohl mit nur 2 Ringen mehr der Sprung unter die besten 8 möglich gewesen wäre. Mit dem Ergebnis war Baumann aber zufrieden, zumal sie eine Konstanz damit bewiesen hat. Zuvor hatte die Polizistin in der Ausbildung von der Kreis- bis zur Bezirksmeisterschaft jeweils souveräne 395 Ringe getroffen. Katja Sago konnte für VSS leider nicht starten, sie musste aufgrund einer fiebrigen Mittelohrentzündung leider ihren Start in der Damenklasse absagen.
In der Disziplin KK 3x20 Schuss gingen die Eperaner mit ihren Schützinnen für die Schießfreunde Emsdetten an den Start. Hier belegten Malin Wigger, Denise Palberg zusammen mit Christina Glohr mit 1699 Ringen mit der Mannschaft den Platz 8. Palberg wurde mit 570 Ringen 9., Wigger mit 568 Ringen 12. Johanna Buntkowski startete in der 2.Mannschaft sie kam zusammen mit Andrea Saße-Middelhoff und Ann-Katrin Linde mit 1618 Ringen auf Platz 33 von insgesammt 44 Manschaften, in der Einzelwertung belegte sie den 50.Platz von insgesammt 81 Starterinnen.
In den nächsten Tagen stehen noch weitere DM-Starts an. Malin Wigger, Johanna und Marie Buntkowski und Janine Elpers treten beim KK-Liegendkampf (60 Schuss) an, Marie Buntkowski zusätzlich in der Disziplin KK 3x20. Claudia Sundermann will bei den Zimmerstutzen ein gutes Ergebnis erzielen, genauso wie Leon Herking, Hanna Sundermann und Leonie Kühlkamp, die sich in der Schüler- bzw. der Jugendklasse mit ihresgleichen messen werden.VSS Epe bei DM ganz vorne mit dabei
Juniorinnen holen Mannschaftsbronze/ Palberg erkämpft sich Silber im Einzel
Schwächeren aus, so dass es am Ende nur noch einen Zweikampf zwischen Palberg und Sabrina Hößl gab. Am Ende trennten beide nur 1,5 Ringe. Palberg gewann Silber und war darüber überglücklich, genauso wie die zahlreichen Fans, die sie in der Halle bei jedem Schuss anfeuerten. Für Lena Baumann waren es ebenfalls tolle Tage auf der Anlage. Sie überzeugte in der Damenklasse mit sehr guten 394 Ringen. „Wenn sich der Kopf am Ende nicht eingeschaltet hätte, dann wäre das Finale drin gewesen“, so Trainer Jochen Perrefort, der die VSS-Schützen vor Ort betreut. Am Ende hieß es Platz 36, obwohl mit nur 2 Ringen mehr der Sprung unter die besten 8 möglich gewesen wäre. Mit dem Ergebnis war Baumann aber zufrieden, zumal sie eine Konstanz damit bewiesen hat. Zuvor hatte die Polizistin in der Ausbildung von der Kreis- bis zur Bezirksmeisterschaft jeweils souveräne 395 Ringe getroffen. Katja Sago konnte für VSS leider nicht starten, sie musste aufgrund einer fiebrigen Mittelohrentzündung leider ihren Start in der Damenklasse absagen.


Lena Baumann steht trotz auswärtiger Ausbildung auch weiterhin für VSS Epe zur Verfügung.

Lena Baumann steht trotz auswärtiger Ausbildung auch weiterhin für VSS Epe zur Verfügung. Foto: aho

Epe -

 

Da ist der Schreck den Vereinigten Sportschützen Epe aber mächtig in die Glieder gefahren. In der vergangenen Saison schaffte die Westfalenliga-Mannschaft erst im letzten Moment den Klassenerhalt, besonders nach den ersten beiden Doppelspieltagen hatte es nach Abstieg ausgesehen.

 

Doch ein furioses Finale – in Deiringsen gelang ein 4:1-Erfolg gegen Lennetal – sorgte für ein Happyend. Es war die letzte Chance, der letzte Strohhalm, den die Eperaner ergriffen.

„Das soll sich nicht wiederholen“, sagt Dirk Terbahl, 1. Vorsitzender des Vereins und zugleich im Zusammenspiel mit Jochen Perrefort Trainer des Teams. „Das war knapp genug, ein richtiger Dämpfer“, so Terbahl. So manches Vereinsmitglied habe nach vielen erfolgreichen Jahren schon den Abstieg der Vorzeigemannschaft befürchtet.

Jetzt haben die Sportschützen schon weit vor Saisonbeginn am 23. Oktober die Weichen für eine bessere Spielzeit gestellt. Dabei zeigt sich, dass ein Wechsel nach Epe für andere Sportschützen mehr als nur eine Überlegung wert ist. Schließlich sind die Eper Schützen seit Jahren top im Landesverband und auch Stammgäste bei Deutschen Meisterschaften. Ein weiterer Punkt ist der Umbau und die Modernisierung der Anlage am Dakelsberg. Davon kann sich das heimische Publikum am 4. Dezember ein Bild machen, wenn der Heimwettkampf auf dem Plan steht.

Auf den Schießstand schicken die Vereinigten Sportschützen ein Team, dass aus erfolgshungrigen jungen Frauen besteht. „Das sind verdammt gute Schützinnen“, betont Terbahl, „wahrscheinlich stellen wir das einzige reine Frauenteam und zugleich die jüngste Mannschaft in der Westfalenliga.“

Neben den eigenen Stammkräften Lena Baumann, Malin Wigger, Leonie Kühlkamp und Johanna Buntkowski sowie Katja Sago, die schon letzte Saison für VSS Epe antrat, verstärken im kommenden Jahr Tess Smit (19; zuletzt im Rheinland sportlich aktiv) und Katharina Rekers (18; zuletzt Westfalenligist Buer-Bülse 2) die Eper Mannschaft.

Smit ist die Schwester von Sean Smit (Glanerbrug), der früher schon mal für Hubertus Epe startete und jetzt in der 2. Bundesliga für Paderborn-Elsen schießt. Rekers (Dorsten-Holsterhausen) hat die gleiche Heimtrainerin wie Katja Sago. „Ein gemeinschaftliches Training ist aufgrund der Distanzen und der beruflichen und schulischen Situation schwierig. Wir sind immer in Kontakt mit den auswärtigen Trainern“, erläutert Terbahl. So sind auch die eigenen Schützen wie zum Beispiel Lena Baumann (Oldenburg) unter der Woche nicht vor Ort. Bereit stehen für VSS Epe auch noch Andrea van Schelve und Katrin Burieke als zuverlässige und erprobte Ersatzschützen.

Nicht mehr dabei ist in der nächsten Saison Sina Wellinghorst, die zunächst dem Studium den Vorrang gibt. Auch die Geschwister Elpers forcieren zunächst ihren beruflichen Werdegang.

„Wir wollen uns mit dieser Mannschaft nicht verstecken, sondern wir wollen angreifen“, streben die Trainer Dirk Terbahl und Jochen Perrefort den Sprung in den oberen Bereich der Westfalenliga an. Dabei spricht Terbahl nicht vom Aufstieg in die 2. Liga. „Doch Angst hätten wir davor nicht. Wir sind gewillt anzugreifen“, sind nach der Zittersaison wieder optimistischere Aussagen am Dakelsberg zu hören.

Qulle: WN Von Stefan Hoof


VSS-Reserve bleibt in der Bezirksliga Münsterland

 

2. Mannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe entscheidet Abstiegs-Relegation für sich

 

 

 

„Es ist endlich geschafft – der verdiente Klassenerhalt“, freut sich Dirk Terbahl gleich doppelt. Einmal aus Sicht des Vorstandes als 1. Vorsitzender der Vereinigten Sportschützen Epe und dann als Spielertrainer der VSS-Reserve, die alles andere als eine einfache Saison hinter sich hat. Durch knappe und unglückliche Niederlagen befand sich die zweite Mannschaft am Ende auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Bezirksliga Münsterland. Das bedeutete für alle Schützen ein Zusatztermin – Relegation gegen den Abstieg beim Ausrichter ABC Münster. Am Sonntag konnte das sechsköpfige Team aber seine Stärke zeigen und schaffte es mit 41 Ringen Abstand vor den Konkurrenten der Schützengilde Ahaus II und der SG Wilmsberg-Borghorst die Klasse zu halten. In zwei Durchgängen gingen jeweils fünf Schützen der Vereine an den Start und mussten dabei ein 40 Schuss-Wettkampfprogramm hinter sich bringen. Ziel dabei war es die meiste Gesamtringzahl zu erkämpfen. Das gelang den VSS gleich in beiden Durchgängen.  Im 1. Durchgang traf Johanna Buntkowski 374 Ringe, Dirk Terbahl 377, Claudia Sundermann 370, Daniela Oude-Lansink 374 und Marie Buntkowski steuerte 361 Ringe bei. Damit führten die VSS (1856 Ringe) mit 9 Ringen vor den Ahausern die Relegationswertung an (1847 Ringe).  Im zweiten Durchgang kam dann für Marie Buntkowski Katrin Burieke zum Einsatz, die prompt 379 Ringe einfahren konnte. Bis auf Claudia Sundermann (370 Ringe) konnten sich auch die anderen VSSler noch einmal steigern. Buntkowski kam mit 382 Ringen vom Stand, Terbahl mit 381 und Oude-Lansink freute sich über 376 Ringe. In der Gesamtsumme ergab das am Ende zusammen mit dem 1. Durchgang 3744 Ringe. Die Reserve der Schützengilde Ahaus kam auf 3703 Ringe, die SG Wilmsberg-Borghorst erzielte 3657 Ringe. Für die Borghorster bedeutete das den direkten Abstieg in die Kreisliga. Epe und Ahaus bleiben durch ihre  Erfolge damit in der Bezirksliga Münsterland.